![]() |
![]() |
| home / diskographie / als sideman: "samba do mar" | |||||||||||||||
| DUSKO GOYKOVICH - "Samba Do Mar" |
|
||||||||||||||
|
Enja ENJ-9473 2; release date: November 24, 2003 Dusko Goykovich (tp, flhn), Ferenc SnĂ©tberger (acc. g), Seine unverwechselbar melodische Phrasierung und seine erstklassigen Balladen-Interpretationen auf der offenen und gestopften Trompete und dem Flügelhorn sind legendär. In Dusko Goykovichs ereignisreicher Biografie spiegelt sich ein halbes Jahrhundert Jazz-Geschichte. In Bosnien geboren, wurde er in den Fünfzigern in Deutschland berühmt, war in den Sechzigern Mitglied der US-Big Bands von Maynard Ferguson und Woody Herman und wurde dann zum Pionier der Balkan-Jazz-Synthese. Brillant und mit Leichtigkeit wechselt er zwischen Bebop und Balladen, Bossa und 5/4-Takt. Anlässlich seines 70.Geburtstags erschienen 2001 gleich zwei CDs, die sein großes Künstlertum feierten: "Portrait", eine Compilation aus unveröffentlichten Aufnahmen der Jahre 1959-1999, und "In My Dreams", eine exquisite Balladen-Session. "Bis heute hat sein warmer und doch präziser Ton nichts an Ausdruckskraft verloren, wie diese neue Einspielung mit einem exzellenten Quartett beweist" (Klassik heute). Auf dem aktuellen Album "Samba Do Mar" präsentiert der ewig junge Trompeter seine originelle und spritzige Deutung der brasilianischen Tradition. Das Programm reicht von Villa-Lobos' von Bach gefärbter Musik über zwei Bossa-Nova-Klassiker von Jobim bis hin zu spannenden neuen Stücken des argentinischen Künstlers Sergio Mihanovich und des Bandleaders selbst. Hier öffnen sich neue Räume für die gefühlvolle Musikfantasie von Goykovich und seiner Band, die zu einem ganz besonderen Brasilien-Trip starten: natürlich und entspannt, aber auf raffinierte und innovative Weise. Goykovichs Gegenpart ist der ungarische Gitarrenvirtuose Ferenc Snétberger, eine der wirklich eigenständigen Stimmen auf der improvisierten klassischen Gitarre. Ausgebildet in Klassik und Jazz, hat Snétberger brasilianische und spanische Techniken individuell integriert: Seine brasilianischen "Moods" sind vom Genius geküsst. Martin Gjakonovski gehört heute zu den besten Bassisten Europas und gibt der Musik mit seinem schweren Ton den erdigen Halt. Jarrod Cagwin, ein Fachmann für exotische Trommel-Traditionen, beschränkt sich weitgehend auf Handtrommeln und schenkt dem Album damit einen Anflug afro-brasilianischer Energie. |
|||||||||||||||
|
home | projects | discography | concerts | photos |
made by jazzdimensions.de |
||||||||||||||