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Das Trio Markus Stockhausen (Trompete) - Arild Andersen (Bass) - Patrice
Héral (Percussion) bietet seit Jahren einen neben seinem grenzüberschreitenden,
äußerst lebendigen und humorvollen Stil auch immer wieder neue Überraschungen.
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Im nächsten Frühjahr nun startet das Trio erneut als Quartett. Diesmal
mit dem ungarischen Gitarrenvirtuosen Ferenc Snétberger, mit dem Markus
Stockhausen ebenfalls bereits seit einigen Jahren zusammen musiziert und
dabei in gewohnter Weise Genregrenzen überspringt.
Lineup:
Ferenc Snétberger - guitar
Markus Stockhausen - trumpet, fl-horn
Arild Andersen - double-bass
Patrice Héral - drums, perc.,vocal
Markus Stockhausen (tp)
Markus
Stockhausen hat mit Ralph Towner, Gary Peacock, Rainer Brüninghaus,
seiner eigenen Gruppe Aparis und seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz
Stockhausen, aufgenommen. Markus stand erstmals im Alter von vier Jahren
mit seinem Vater auf der Bühne und ist seit Jahrzehnten regelmäßig
Mitglied in dessen Ensembles. Diese Erfahrung hat ihn zu einem unverwechselbaren
Improvisator reifen lassen, dessen Herangehensweise an den "Jazz"
von den strengen Vorgaben zeitgenössischer Komposition geprägt
ist. Als vielfach ausgezeichneter Instrumentalist und disziplinierter
Performer bewegt er sich mühelos zwischen "freier" und
dicht notierter Musik.
Arild Andersen (b)
Arild
Andersen hat in fast 30 Jahren viele außergewöhnliche Alben
unter seinem Namen aufgenommen, an denen Musiker wie Kenny Wheeler, Paul
Motian, Bill Frisell, Ralph Towner, Nana Vasconcelos, John Taylor, Alphonse
Mouzon oder dem Cikada String Quartet beteiligt waren. Außerdem
hat er mit Stan Getz, Paul Bley, Sam Rivers, Don Cherry, Chick Corea,
John Abercrombie, Gary Burton, Sheila Jordan, George Russell und vielen
anderen zusammengespielt. Er gilt heute weltweit als einer der größten
Bassisten unserer Zeit.
Patrice Héral (dr)
Patrice
Héral stammt aus Montpellier. Er hat in Frankreich mit Barre Phillips,
mit Dhafar Youssef (zu dessen Band auch Markus Stockhausen gehört),
mit dem Vienna Art Orchestra und mit dem Saxophonisten Nicholas Simion
in einem Projekt mit Tomasz Stanko und Ed Schuller gearbeitet. Héral
hat sich auch in der Multimedia- und Musiktheater-Szene einen Namen gemacht
und Musik für zahlreiche Bühnenproduktionen geschrieben.
Arild Andersen über Patrice Héral:
"Patrice machte bei einem Konzert mit, und es funktionierte auf Anhieb.
Für mich ist Patrice in mancher Hinsicht das europäische Äquivalent
von Nana (Vasconcelos). Sie haben vieles gemeinsam: Offenheit und Neugier,
die Zweigleisigkeit als Perkussionist und Schlagzeuger, ein Gefühl
für unorthodoxe Grooves und eine unkomplizierte Art, mit der man
sofort klar kommt."
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